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Die katholische Kirchengemeinde St. Joseph Emlichheim gehört zum Dekanat Grafschaft Bentheim, was wiederum dem Bistum Osnabrück angeschlossen ist.

Seit 2006 sind wir in der Pfarreiengemeinschaft Niedergrafschaft eingebunden, zu der auch die Kirchengemeinden Laar (St. Antonius von Padua), Hoogstede (St. Bonifatius) und Neuenhaus (Mariä Himmelfahrt) mit deren Aussenstellen Veldhausen (St. Johannes) und Uelsen (St. Antonius) gehören.

Unsere Kirchengemeinde hat ca. 1230 Mitglieder was in etwa 18% der Einwohner (ca. 7000) der Gemeinde Emlichheim entspricht.
Weitere Kirchen in der Gemeinde Emlichheim sind:
- die evangelisch reformierten Kirche, ca. 2930 Mitglieder
- die evangelisch lutherische Kirche, ca. 990 Mitglieder
- die evangelisch altreformierte Kirche, ca, 1600 Mitglieder

Zur Geschichte: Ein Rektor der Kirche in „Emminchem“ wird 1312 erwähnt, das Kirchspiel „Emblichem“ 1324. Die gotische Kirche von 1483 ging im Zuge der Reformation zuerst an die Lutheraner und dann an die Reformierten über. Unter dem katholischen Grafen Ernst Wilhelm (1643-1693) wurde in Emlichheim eine katholische Missionsstation eingerichtet. 1710 konnten die Katholiken von Emlichheim nach einem Vertrag zwischen dem Hause Bentheim und dem Prior von Frenswegen ein Haus errichten, das zugleich als Kirche und Pfarrwohnung diente. An seine Stelle trat eine 1871-1873 erbaute neugotische Kirche, die 1976 abgebrochen wurde. Nur der Turm wurde renoviert und zu einer Gedächtniskapelle umgestaltet. Alle drei Kirchen waren dem hl. Joseph geweiht. Von 1706 bis 1815 versahen Franziskaner aus Rheine die Seelsorge; davor wirkten in der Missionsstation Augustiner-Chorherren aus Frenswegen. – 1824 in der Bulle Impensa Romanorum Pontificum wurde Emlichheim wieder als Pfarrei bezeichnet. – Abpfarrungen: 18.9.1829 Adorf und 1.4.1830 Neuringe an die Pfarrei Twist; 1.1.1934 Agtherhorn und Heesterkante an die Pfarrei Laar; 1.7.1964 Hoogstede.