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FaireGemeindeEinfach

Die Pfarrgemeinde, St. Joseph, Emlichheim, ist  „ Faire Gemeinde“

Faire Gemeinde, dass ist eine Aktion, die vom Bistum Osnabrück ins Leben gerufen wurde, um ein Zeichen zu setzen,  und um zentrale Fragen wie „Weltweite Gerechtigkeit“ und „Bewahrung der Schöpfung“  wieder neu  in den Blick zu nehmen.

Am Sonntag, den  13. November 2016 ist uns im Gottesdienst das Siegel durch  Herr Hubert Hoffmann, Vorsitzender der Bischöflichen Kommission, überreicht worden.

Siegel-Uebergabe1

Näheres auch im Internet unter http://faire-gemeinde-os.de/

Wir machen mit!

Der Pfarrgemeinderat hat den Beschluss gefasst, dass wir, die Pfarrgemeinde St. Joseph, diese Aktion des Bistums unterstützen und uns als faire Gemeinde entsprechend unserer Selbstverpflichtung einsetzen.

Wir streben die FAIR-Siegelung zum Ende des Jahres 2016 an und bitten die Gemeindemitglieder und alle kirchlichen Gruppen herzlich um Unterstützung.

Faire Kriterien

1. Verkostungen
Bei allen kirchlichen Veranstaltungen, (Pfarrfest, Basar, Frühstück, Treffen der Verbände) bieten wir nur Kaffee und Tee aus „Fairem Handel“ an.
Bei Beerdigungen besteht keine Verpflichtung, es wird aber begrüßt, wenn auch hier fairer Kaffee ausgegeben wird.

2. Geschenke
Bei Verabschiedungen, Jubiläen, Geburtstagen, Dank werden fair gehandelte Produkte verschenkt (wenn nicht möglich, zumindest regionale Bioprodukte).

3. Veranstaltungen
Wir führen mindestens einmal im Jahr Veranstaltungen zur Förderung und Bekanntmachung des Fairen Handels durch z. B. Gottesdienst oder „Faires Frühstück“.

4. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Aktion „Faire Gemeinde“ wird auf der Internetseite der Pfarrgemeinde dargestellt.  Auf dem Pfarrfest wird jährlich in Zusammenarbeit mit dem „Eine Weltladen“ auf unsere Aktivitäten hingewiesen. Werbung im Gemeindehaus durch Wandbilder oder Plakate und Tischaufsteller für diese Aktion.

Ökologische Kriterien

1. Mehrweggeschirr
Bei Festen und Veranstaltungen der Pfarrgemeinde verwenden wir ausschließlich Mehrweggeschirr.

2. Energiesparmaßnahmen
Die Pfarrgemeinde St. Joseph nutzt den Kooperationsvertrag des Bistums und bezieht für alle Gebäude „Ökostrom“. Das Pfarrhaus und der Straßenraum des Pfarrheimes werden mit erneuerbarer Energie erwärmt. (Nahwärmenetz der BEKW)
Wir sparen Energie, in dem wir Nutzungsregeln aufstellen und aushängen. Wir achten darauf, dass die Heizung nicht ständig auf höchster Stufe arbeitet, frühzeitig abgesenkt und bei Fensteröffnung die Temperatur gedrosselt wird. Wir achten darauf, dass alle elektr. Geräte nicht im Standby sind, sondern ausgeschaltet werden.
Es werden nach und nach energiesparende Leuchtmittel eingeführt, beim Verlassen eines Raumes wird das Licht ausgeschaltet. (Aufkleber an klassischen Stellen)
Der Kühlschrank wird nur zu den Veranstaltungen in Betrieb genommen, es sollen keine Restbestände aufbewahrt werden.

3. Recyclingpapier
Wir verwenden in unserer Gemeinde ausschließlich Recyclingpapier (bevorzugt mit dem Label „Blauer Engel“) und weisen entsprechend



Weiteres zu FAIRE GEMEINDE:

Mehr als eine Milliarde Menschen auf der Erde leben am Rande des Existenzminimums; rund 30.000 Menschen sterben täglich an Ursachen, die mit Armut und Hunger in Verbindung gebracht werden. Ungerechte Welthandelsstrukturen geben den Ländern des Südens keine ausreichende Ernährungssicherheit und verhindern häufig eine existenzsichernde Produktion. Auch die Auswirkungen des raschen Klimawandels treffen besonders die, die am wenigsten dazu beigetragen haben, nämlich die Menschen im Süden.

Das Eintreten für weltweite Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung ist gemeinsamer Auftrag aller Christen. Als gelebte praktische Solidarität wird dieser Einsatz zu einem wichtigen Moment unserer kirchlichen Glaubwürdigkeit.

Solidarität macht in einer modernen und globalisierten Welt nicht mehr Halt vor der Frage nach dem Lebensstil der Kirchen sowie der Christinnen und Christen.

Jede einzelne Gemeinde entscheidet durch ihren Einkauf und ihr Umweltverhalten mit darüber, welche Produkte wie hergestellt werden. Sie nimmt darauf Einfluss, ob die Produzenten in den südlichen Ländern einen fairen Preis für ihre Produktion erhalten, der ihnen und ihren Familien ein würdevolles Leben ermöglicht.

Wie schön wäre es, wenn wir fair einkaufen, nicht nur „shoppen für ein gutes Gewissen“

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